6. Juli Erfurt

Unter dem Jahresthema 2016 „Verantwortung tragen“ fand am 6. Juli 2016 der Deutsche LandFrauentag in Erfurt statt. Über 500 LandFrauen aus dem Landesverband Württemberg-Baden besuchten die bundesweite Veranstaltung mit 5.000 Teilnehmerinnen. Neben Bundeskanzlerin Angela Merkel widmeten sich auch der Ministerpräsident des Freistaates Thüringen, Bodo Ramelow sowie die Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Verena Bentele, in ihrer Festrede dem Jahresthema.

Als Unternehmerinnen des Jahres 2016 wurden Claudia Niedermann und Claudia Schäfer-Trumm sowie die Jungunternehmerin 2016 Annerose Ettenhuber  von Schirmherr und Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt ausgezeichnet.

Christel Gontrum vom Bezirks-LandFrauenverband Gießen, Agnes Rösing vom KreisLandFrauenverband Aschendorf-Hümmling und Sigrun Schröder vom LandFrauen-Ortsverein Grumbach wurden als „LandFrau des Jahres 2016“ für ihr ehrenamtliches Engagement auf Orts- und Kreisebene geehrt.

Bundeskanzlerin Merkel zollte mit ihrer Rede 500.000 LandFrauen in Deutschland Respekt und Anerkennung für ihr ehrenamtliches Engagement

Mit ihrer Anwesenheit beim Deutschen LandFrauentag in Erfurt bekundete die Bundeskanzlerin ihre hohe Wertschätzung für den Deutschen LandFrauenverband und die darin organisierten 500.000 LandFrauen zwischen Flensburg und Bad Reichenhall. „LandFrauen fördern den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft, sie fördern Integration, sie vermitteln Erfahrung und Wissen. Kurzum: Sie sind für das gesellschaftliche Leben auf dem Lande unverzichtbar“, führte die Kanzlerin anerkennend aus. Schon immer sei sie beeindruckt davon, „dass sich LandFrauen als Vertreterinnen aller Berufe und aller Altersklassen engagieren“.

Mit kurzen Ausführungen zu aktuellen Themen wie Daseinsvorsorge im ländlichen Raum, der Existenzgefährdung ländlicher Betriebe durch niedrige Milchpreise, dem notwendigen Breitbandausbau auf dem Lande oder der besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie und flächendeckender Kinderbetreuungsangebote sprach sie vielen LandFrauen aus dem Herzen, verkündete jedoch keine neuen Initiativen und Versprechungen.

In ihrer Rede betonte die Kanzlerin die Bedeutung und Notwendigkeit, den ländlichen Raum nicht aus den Augen zu verlieren, sondern immer wieder um Verbesserungen zu ringen und mit der Politik im Dialog zu bleiben. Nachdrücklich ermutigte die Kanzlerin den Deutschen LandFrauenverband und alle LandFrauen: „Formulieren Sie Ihre Forderungen ruhig ziemlich scharf. Ansonsten hört keiner hin.“

Mit dem Ministerpräsidenten des Freistaates Thüringen, Bodo Ramelow, den Bundesministern Christian Schmidt als Schirmherr des Wettbewerbs „LandFrauen mit Ideen – Unternehmerin des Jahres“ und Dr. Gerd Müller, der mit der „Goldenen Ehrennadel“ des Deutschen LandFrauenverbandes ausgezeichnet wurde, dem Staatssekretär des Bundesfrauenministeriums Dr. Ralf Kleindiek sowie zahlreichen Vertreterinnen und Vertretern aus Bundes-, Landes- und Kommunalpolitik als auch Frauenverbänden und landwirtschaftlichen Verbänden war der Deutsche LandFrauentag hochkarätig besucht.

Für das wichtige Thema Lohngerechtigkeit, für das sich der Deutsche LandFrauenverband insbesondere durch das Wirken der Equal-Pay-Beraterinnen im ländlichen Bereich stark macht, zeigte sich Dr. Ralf Kleindiek in Vertretung von Bundesministerin Manuela Schwesig offen für weitere Ideen, um diese Arbeit zu stärken.

Hohe Aufmerksamkeit von 5.000 anwesenden LandFrauen erhielt Verena Bentele, 12-fache Paralympics-Goldmedaillengewinnerin und Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, die in ihrem Festvortrag Bezüge zwischen ihren Erfahrungen als Spitzensportlerin und dem, was LandFrauen leisten, herstellte. In ihrem kurzweiligen, humorvollen Vortrag zum Thema „Verantwortung für die eigene Goldmedaille“ wirkte sie für die anwesenden LandFrauen mitreißend und motivierend.

Brigitte Scherb, Präsidentin des Deutschen LandFrauenverbandes hatte es in ihrer Begrüßungsrede so formuliert: „Wir wollen Zukunft gestalten. Deshalb müssen wir Anwältinnen und Sprachrohr sein für das, was Frauen und Familien in Dörfern und Städten bewegt, wie Lohngerechtigkeit, Mitwirkung in Gremien, Teilhabe im politischen Diskurs. Dazu müssen wir uns austauschen, vernetzen, stärken, motivieren und aktivieren mit Glaubwürdigkeit, Kompetenz, Nachhaltigkeit, Mut und Zusammenhalt nach innen und Geschlossenheit nach außen.“ Und: „Wir sind eine starke Gemeinschaft mit Schwäche fürs Land.“

 

Der nächste Deutsche LandFrauentag findet am 4. Juli 2018 in Ludwigshafen in Zusammenarbeit mit dem LandFrauenverband Pfalz statt. Dann begeht der Deutsche LandFrauenverband sein 70-jähriges Bestehen.

Aktiv für Frauen und ihre Familien im ländlichen Raum:

Über den Deutschen LandFrauenverband e.V. (dlv)

Der Deutsche LandFrauenverband e.V. (dlv) ist der bundesweit größte Verband für Frauen, die auf dem Lande leben, und deren Familien. Ziel ist, die Lebensqualität, die Arbeitsbedingungen und die gesellschaftliche Teilhabe im ländlichen Raum zu verbessern. Der dlv vertritt die politischen Interessen aller Frauen in ländlichen Regionen und den Berufsstand der Bäuerinnen.

500.000 Mitglieder, 400 Kreis- und Bezirksverbände, 12.000 Ortsvereine, 22 Landesverbände bilden zusammen ein starkes Netzwerk. Der Verband nutzt seine gesellschaftliche Kraft, um die soziale, wirtschaftliche und rechtliche Situation der Frauen zu verbessern. Präsidentin ist Brigitte Scherb.

Merkel als gute Landfrau:                             Deutscher Landfrauentag erstmals in Erfurt

Die großen Busse stapelten sich fast auf den Parkplätzen der Landeshauptstadt, während auf der Erfurter Messer Sicherheitsstufe 1 herrschte.Der Deutsche Landfrauentag fand erstmals in Erfurt statt, mit immerhin 5000 Teilnehmerinnen. Eine davon war Angela Merkel

Alles steht auf, als die Kanzlerin kommt – und dann nach einer Stunde auch schon wieder geht: Angela Merkel und Landfrauen-Präsidentin Brigitte Scherb (in Gelb) auf der Erfurter Messe

Foto: Sascha Fromm

Erfurt. Der kleine Stand liegt am Weg in die Messehalle 2, wo allerlei Versicherungen, Reisebüros und Pharmafirmen alles anbieten, was die Frau vom Land womöglich benötigen könnte. Von draußen zieht bratwurstiger Dunst herein, derweil gegenüber eine Trachtengruppe aus Greiz Tänze aufführt. Eine Schautafel berichtet davon, wie es im Jahr 2009 losging mit der Bibliothek in Guthmannshausen. 408 Bücher gab es in dem kleinen Zimmer des Bürgerhauses auszuleihen.

 

Heute, sagt Sigrid Stolzenburg, habe sich das Angebot verzehnfacht. Man wisse gar nicht mehr, wohin mit den Büchern. Bald 20 Jahre ist her, dass sie in das Dorf nahe Sömmerda zog, in dem damals knapp 1000 Menschen lebten. "Mach‘ einfach was", sagte der Bürgermeister zu ihr, als sie fragte, wie sie sich einbringen könne. Und Sigrid Stolzenburg 

machte etwas. Sie gründete den Ortsverein des Deutschen Landfrauenverbandes – einer Organisation, die sie vorher gar nicht gekannt hatte. Später kam die "Landfrauenbibliothek" hinzu.  

Um die 50 Leser, sagt sie, kämen regelmäßig vorbei. Dies seien gar nicht so wenig für einen Ort wie Guthmannshausen, der heute nur noch gut 700 Einwohner zählt – und das all die Sorgen hat, die kleine Dörfer in Zeiten der Landflucht und niedriger Geburtenraten plagen. "Wir schaffen eben jetzt unsere eigene Infrastruktur."  

Um 14 Uhr sitzt Sigrid Stolzenburg in der großen Halle auf der Erfurter Messe, für die gerade höchste Sicherheitsstufe gilt. Die Bundeskanzlerin hat zwischen der Kabinettssitzung am Vormittag und einer Rede im Haus der Deutschen Wirtschaft in Berlinam Nachmittag eine Kurzausflug ins Thüringische geschoben.  

Der Termin hat seinen Grund. Aus politischer Perspektive sind die Landfrauen eine gut organisierte Wählerkohorte. Eine halbe Million Mitglieder hat der Verband, dessen Tradition bis ins 19. Jahrhundert zurückreicht, als in Ostpreußen der erste landwirtschaftliche Hausfrauenverein gegründet wurde. 

Etwa 5000 Frauen, immerhin ein Zehntel der Mitgliedschaft, hat sich für den Landfrauentag angemeldet, der alle zwei Jahre stattfindet. Die meisten, die nach Erfurtgekommen sind, gehören offenkundig der Generation 60 plus an – womit die Veranstaltung bei flüchtiger Betrachtung den Eindruck eines gigantischen Seniorinnenausflugs hinterlässt. 

Doch davon sollte man sich nicht täuschen lassen. "Wir können mehr als Kuchen backen", sagt Angelika Geilert, die Landesvorsitzende.Wir wollen uns in die Politik einmischen." 

Auch Brigitte Scherb, die Präsidentin des Bundesverbandes, spricht von den alten Klischees, die sich hartnäckig hielten. "Die Leute denken meist, wir sind die Frauen der Bauern." 

Aber dies, sagt sie, sei nur noch ein Teil der Realität. Inzwischen kämen die Landfrauen aus allen Bereichen der Lebens. Oder wie Sigrid Stolzenburg sagt: "Wir haben keine einzige Bäuerin in unserem Ortsverein." 

Für Quote und gegen Herdprämie

Tatsächlich versucht der Verband, mit der Zeit zu gehen. Er streitet für eine gerechte Bezahlung der Frauen, Geschlechterquoten – und gegen das Betreuungsgeld, das der Verband konsequent "Herdprämie" nennt. 

Es ist alsot nicht selbstverständlich, dass die organisierte Landfrauenschaft automatisch Union wählt – was in einem Jahr vor der Bundestagswahl umso bedeutsamer erscheint. 

Deshalb hat sich die Polizei mit Dutzenden Einsatzwagen vor der Messe und auf dem Straße zum Flughafen verteilt. Und deshalb sind neben der Bundeskanzlerin und CDU-Vorsitzenden gleich zwei CSU-Bundesminister zum Landfrauentag gekommen. 

Bevor allerdings Angela Merkel auftritt, hat erst einmal die Konkurrenz einen ersten Auftritt. Der linke Ministerpräsident Bodo Ramelow darf sich laut ins Mikrofon freuen, dass er die Schirmherrschaft für die Festivitäten zum 25-jährigem Bestehens des Landesverbandes übernehmen durfte. 

In Thüringen gibt es 2600 Mitglieder. Dies ist zwar im Vergleich zu anderen Ländern wenig, doch für hiesige Verhältnisse ordentlich. Immerhin haben Grüne, AfD und FDP im Land zusammen weniger Mitglieder. 

Und dennoch: Früher, sagt Landeschefin Geilert, habe der Thüringer Verband 4000 Mitglieder gehabt. Die Jüngeren fehlten – so wie auf dem Land insgesamt. 

Die Kanzlerin sieht darin natürlich auch ein Problem. Der demografische Wandel, sagt sie, sei eine große Herausforderung, um sogleich die Errungenschaften wie den Breitbandausbau oder den dörflichen Bundeswettbewerb aufzuzählen. 

Es dürfe, ruft sie, nicht dazu kommen, dass der Arzt oder der Supermarkt "eine halbe Weltreise entfernt liege. Es gehe um "gleichwertige Lebensbedingungen in Stadt und Land". 

Merkel weiß natürlich, dass sie an dieser Stelle nicht an der Absatzkrise der Bauern vorbei kommt. Also sagt sie, dass die Agrarbetriebe, "das Markenzeichen" ländlicher Räume seien, das nun durch die niedrigen Preise gefährdet werde. "Es geht im wahrsten Sinne des Wortes um unser tägliches Brot". 

Doch das ist schnell abgehakt. Glaubt man der Bundeskanzlerin, dann sind die Landfrauen so etwas wie die Rettung der Provinz. Gefühlte fünfzig Mal sagt sie "Danke" ans Publikum, um dann noch einen Rat unter Frauen zu geben. "Formulieren Sie Ihre Forderungen möglichst scharf! Ansonsten hört sowieso keiner hin!" 

Spätestens an dieser Stelle hat die Kanzlerin den Saal gewonnen. Als ihre Rede vorbei ist, ruft Präsidentin Scherb ins Mikrofon: "Sie wären eine klasse Landfrau!". Merkel, leicht verdutzt, entgegnet derart spontan, dass es authentisch wirkt: "Das wäre ich, glaube ich wirklich."

 

Rauschender Beifall.

 

Dann ist sie auch schon wieder weg. Bevor ihr Wagen Richtung Flughafen abbiegt, fährt sie an ein paar einsamen Demons-tranten vorbei, die für ihre Merkel-muss-Weg-Flugblätter kaum Abnehmer finden. 

Diese Reise, so scheint es, hat sich für die Kanzlerin gelohnt.

 

Martin Debes / 07.07.16 / TA  

Bericht aus der Ostthüringer Zeitung

2. Juli 2014 Magdeburg Deutscher LandFrauentag "Dass Frauen in Gremien Stimme bekommen"

LandFrauen setzen sich ein für Kita-Öffnungszeiten, Chancengerechtigkeit oder mehr Frauen in Gremien. Auf dem Deutschen LandFrauentag tauschten sich über 2.500 LandFrauen über ihre Arbeit aus.

2.500 Gäste aus dem gesamten Bundesgebiet waren beim Deutschen LandFrauentag in Magdeburg dabei. © Reiner Freese
2.500 Gäste aus dem gesamten Bundesgebiet waren beim Deutschen LandFrauentag in Magdeburg dabei. © Reiner Freese

 

"Es ist beeindruckend zu erleben, wie viele LandFrauen sich mit persönlichem Einsatz und Kompetenz für den ländlichen Raum einsetzen", sagte Brigitte Scherb, Präsidentin des Deutschen LandFrauenverbandes (dlv). Gestern veranstaltete der dlv den Deutschen LandFrauentag in Magdeburg. Über 2.500 LandFrauen aus ganz Deutschland nahmen daran teil. Bei Vorträgen, Reden und Ehrungen, aber auch im informellen Teil tauschten sie sich über ihre Arbeit vor Ort aus.

 

Außerdem wurden die LandFrauen des Jahres geehrt und erstmalig der Titel "Unternehmerin des Jahres" verliehen.

 

'Noch immer Entscheidungen ohne weiblichen Blick gefällt'

 

Ob es um Kita-Öffnungszeiten oder schnelles Internet geht, LandFrauen setzten sich für eine bessere Infrastruktur und mehr Lebensqualität ein. Ihnen gehe es auch um soziale Gerechtigkeit, darum, dass Frauen in Gremien Sitz und Stimme bekommen. "Denn immer noch werden zu häufig Entscheidungen ohne weiblichen Blick gefällt. Hier geht viel Knowhow verloren", erklärt Brigitte Scherb. Der dlv strebt an, sich bei den nächsten Sozialversicherungswahlen für eine quotierte Wahlliste einsetzen. Gerade im Bereich der landwirtschaftlichen Selbstverwaltung sei der Frauenanteil zu gering.

 

Aus Sicht des dlv gebe es in der Gesellschaft noch viele Baustellen im Bereich der Gleichberechtigung: Noch immer sei das Einkommen von Frauen geringer als das der Männer, noch immer kämen sie seltener in die Führungsetagen unserer Wirtschaft. Die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Manuela Schwesig, machte sich in ihrem Grußwort auch für die gleichberechtigte Beteiligung der Frauen stark, berichtet der dlv: "Als Gleichstellungspolitikerin möchte ich gleiche Rechte für Frauen und Männer tatsächlich durchsetzen - in der Arbeitswelt wie in der Kommunalpolitik".

 

Thomas Webel, Minister für Landesentwicklung und Verkehr des Landes Sachsen-Anhalt, lobte die LandFrauen für ihren hohen ehrenamtlichen Einsatz. Nach Ansicht des Ministers ist das Engagement der Landfrauen mit eine Voraussetzung dafür, dass der demografische, gesellschaftliche Wandel nicht nur in Sachsen-Anhalt gelingen kann.

dlv-Präsidentin Brigitte Scherb (li.) ehrt die "LandFrauen des Jahres". © Reiner Freese
dlv-Präsidentin Brigitte Scherb (li.) ehrt die "LandFrauen des Jahres". © Reiner Freese

Drei Mal Titel 'LandFrau des Jahres'

 

Wie vielfältig die Aktivitäten der LandFrauen sind und wie hoch der persönliche Einsatz, zeigte der dlv bei der Ehrung der "LandFrau des Jahres". Alle zwei Jahre vergibt der LandFrauenverband diese Auszeichnung. In Magdeburg bekamen den Titel:

Elfriede Elser, LandFrauenverband Württemberg-Hohenzollern. Auf ihre Initiative hin wurde der "Soziale Haushaltsführerschein", der hauswirtschaftliche Kompetenzen an sozial schwache Menschen vermittelt, ins Leben gerufen.

Marita Eschenhorst, Niedersächsischer LandFrauenverband Hannover. Sie fördert durch eine intensive Pressearbeit das Image der LandFrauenarbeit. Durch ihre Begeisterungs- und Überzeugungskraft setzten sich die LandFrauen der Grafschaft Diepholz zum Beispiel gegen die Schließung der Geburtshilfestation ein.

Ute Kerlen, LandFrauenverband Westfalen-Lippe, engagiert sich unter anderem für zukunftsfähige Strukturen. Als ehemalige Kreisvorsitzende habe sie

"Es sind Frauen wie diese drei, die den Verband prägen und ihm sein Gesicht geben. Ehrenamtliches Engagement ist eine der wichtigsten Stützen im ländlichen Raum. Durch die Ehrung der LandFrau des Jahres wird das gewürdigt", erklärte dlv-Präsidentin Brigitte Scherb. Zusätzlich erhalten die LandFrauen ein Preisgeld von 1.000 Euro für die weitere Verbandsarbeit.

 

Erstmalig vergab der dlv in diesem Rahmen auch den Preis für "LandFrauen mit Ideen – die Unternehmerin des Jahres". Die drei LandFrauen Helga Trimborn (Rheinischer LandFrauenverband), Jutta Zeisset (Landesverband Südbaden) und Anne Korte (Westfälisch-Lippischer LandFrauenverband) erhielten den Titel. agrarheute.com stellt Ihnen die drei Unternehmerinnen ab kommenden Sonnabend vor.

sich unter anderem für die Fusion der ehemals getrennten Kreise Minden und Lübbecke stark gemacht.

 

Bericht aus argraheute.com

Rubrik Dorf und Familie vom 3.7.2014

 

Die Veranstaltung war schnell ausverkauft!                Wir haben schon wieder keine Karten bekommen,  hatten aber 4 Tage tolles Bildungsprogramm.

Deutscher Landfrauentag 2012 in Oldenburg

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Deutscher Landfrauentag 2010 in Hannover

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Deutscher Landfrauentag 2008 in Stuttgart

landfrau-aktuell_02_2008.pdf
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Deutscher Landfrauentag 2007 in Bamberg

Bamberg - "Land ist Zukunft" ist das Motto des LandFrauentages am 27. Juni 2007 in Bamberg, zu dem 6.500 LandFrauen aus ganz in Deutschland in der JAKO-Arena gekommen sind.

"Die LandFrauen haben immer die gesellschaftliche Entwicklung mitgestaltet. Sie sind aktiv, wenn es um die Zukunft der Dörfer und des ländlichen Raumes und damit grundsätzlich um die Zukunft der Gesellschaft in Deutschland geht," begründet die Präsidentin des Deutschen Land-Frauenverbandes (dlv) Erika Lenz das Motto. Deshalb hat der Verband als Festredner den Begründer des Zukunftsinstitutes Matthias Horx eingeladen, der mit seinem Vortrag "Unsere Zukunft beginnt jetzt" Zukunftsszenarien entwerfen wird. Zukunft fordern die LandFrauen auch von der Politik ein. Die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Dr. Ursula von der Leyen wird ebenso eine Grußansprache halten wie der Ministerpräsident des Landes Bayern Dr. Edmund Stoiber und der parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Dr. Gerd Müller.

In ihrer Grundsatzrede wird die Präsidentin des Deutschen LandFrauenverbandes (dlv) Erika Lenz die Positionen, Erwartungen, aber auch die Beiträge der LandFrauen für die Zukunft des ländli-chen Raumes und der Gesellschaft aufzeigen. Zuvor werden der Oberbürgermeister von Bamberg Andreas Starke, der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV) Gerd Sonnleitner und die Bundesvorsitzende der Deutschen Landjugend (BDL) Anne Hartmann Grußworte sprechen. Auf dem LandFrauentag werden auch Ehrungen vorgenommen: Die Präsidentin wird eine Goldene Biene, die höchste Auszeichnung des dlv, vergeben und zusammen mit Bundesministerin Dr. von der Leyen die LandFrau des Jahres auszeichnen.

Mit dieser Ehrung soll die große ehrenamtliche Leistung der Basis ins Licht der Öffentlichkeit gerückt werden. Für die musikalische Umrahmung des LandFrauentages sorgt eine Jazz-Band aus Rostock, die Charles-Leimer-Band. Der Deutsche LandFrauenverband (dlv) ist mit 550.000 Mitgliedern der größte Frauenverband im Lande und vertritt die Interessen aller Frauen und ihrer Familien im ländlichen Raum ebenso wie die berufsständischen Interessen der Bäuerinnen und versteht sich als Bindeglied zwischen Verbrauchern und Erzeugern. Zu den zentralen Themen des Verbandes gehören aber auch der demographische Wandel mit seinen Folgen für den ländlichen Raum, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und das aktuelle Projekt aid-Ernährungsführerschein in Schulen. (pd)

 

agrarheute.com 

Dorf und Familie 13.6.2007

 

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