Landfrauen immer aktuell

Schenklengsfelder Verein feierte

50-jähriges Bestehen mit vielen Ehrengästen


Vor 50 Jahren, genauer gesagt am 2. Februar 1965, wurde der Landfrauenverein „Landecker Amt“ von zehn Frauen ins Leben gerufen. Das ist natürlich ein guter Grund, viele Freunde und Gönner einzuladen und richtig zu feiern.

Neun von zehn Gründungsmitgliedern kamen zur Jubiläumsfeier und wurden geehrt.

Im Hintergrund der Vorstand und Ehrengäste, auf der Bühne die Gitarrengruppe. Fotos: Henning


Im Vereinslokal der Landfrauen, dem Tafelhaus Steinhauer in Schenklengsfeld, wurden die Gäste in einem festlichen Ambiente empfangen. Die Vorsitzende der Landfrauen Renate Giesel zeigte in ihrer Begrüßungsrede die Vorteile einer Mitgliedschaft bei den Landfrauen auf. War man früher zusammen gekommen, um einmal dem häuslichen Einerlei zu entfliehen, so trifft man sich heute zum Beispiel zur Teilnahme an einem Computerkurs.

Frauen fahren nach Berlin

Im Wandel der Zeit veränderten sich die Aktivitäten der Landfrauen. Standen früher die beliebten Koch- und Backtreffen im Vordergrund, so fährt (Frau) heute nach Berlin, um das Paul-Löbe-Haus kennen zu lernen, in dem die Ausschüsse tagen oder zur Frankfurter Börse.

Grußworte kamen von der Präsidentin der Landfrauen Hildegard Schuster, Pfarrerin Marie-Therese Eckardt, der Vorsitzenden der Bezirkslandfrauen Brigitte Weitz, der Ersten Kreisbeigeordneten Elke Künholz und von der Gemeindevertretungsvorsitzenden Tanja Hartdegen. Die Grußworte von Bürgermeister Stefan Gensler wurden durch die 2. Vorsitzende der Landfrauen Edith Vollmer übermittelt, da dieser krankheitsbedingt nicht anwesend sein konnte.

Um den Werdegang der „Landecker Landfrauen“ besser verfolgen zu können, wurde eigens zum Jubiläum eine Chronik erstellt. In dem kleinen Büchlein „50 Jahre gelebte Vielfalt“ sind die einzelnen Stationen des Vereins liebevoll mit vielen Bildern zusammen getragen worden.

Unter den geladenen Gästen befanden sich auch noch neun Gründungsmitglieder, die mit Urkunden und Blumen feierlich geehrt wurden. Die vereinsinterne Gitarrengruppe zeigte mit einigen Liedern wie zum Beispiel dem „Irischen Segen“ ihr Können und die neu formierte Tanzgruppe der Landfrauen überraschte mit zwei tollen Tänzen.

„Der platte Hahn“

Elfriede Hellwig und Annemarie Daube hatten mit ihrem gespielten Sketch „Der platte Hahn“ die Lacher auf ihrer Seite und auch der Vortrag von Elfriede Riebold in „Original Lenschelder Platt“ begeisterte die Zuhörer.

Nach dem offiziellen Empfang sorgte dann DJ Stephan aus Schenklengsfeld für die richtige Tanzmusik und bei der Tombola konnte man mit etwas Glück sogar noch eine der heiß begehrten Chroniken ergattern.

Hersfelder zeitung vom 23.3.2015 von Heike Henning

Lebenslust auf dem Lande

Landecker Landfrauen bereiten den

50. Vereinsgeburtstag vor – Chronik entsteht

 

Hessenweit bröckeln die Mitgliederzahlen bei den Landfrauen-Vereinen. In Schenklengsfeld ist das anders. Bei den Landecker Landfrauen ist die Mitgliederzahl schon seit Jahren konstant geblieben. Dafür stehen in erster Linie die 15 Damen vom Vorstand, die getreu des Mottos „mitmachen, mitreden und so miteinander mehr erreichen“, die Geschicke des Vereins steuern. Aktuell hat der Landfrauenverein Landecker Amt 160 Mitglieder im Alter zwischen 30 und 90 Jahren.

Der Slogan zeigt, wohin die Reise in Zukunft gehen soll. „Wir wollen sowohl das Alte bewahren, auf die Erfahrung der Vergangenheit vertrauen, aber auch neue Wege gehen“, sagt die Vorsitzende Renate Giesel. Das Schenklengsfelder Vereinsprogramm bietet Angebote und Wissenswertes um Ernährung, Gesundheit, Kultur für alle Generationen – dies ist schon seit Jahren so.

Festakt am 21. März

In diesem Jahr feiern die Schenklengsfelder Frauen rund um den Landecker zudem ihr 50-jähriges Vereinsjubiläum. Die Geschichte und die Geschichten aus diesem halben Jahrhundert werden zurzeit in einer Chronik zusammengetragen. Das kleine Werk soll zum offiziellen Festakt am Samstag, 21. März, vorgestellt werden.

Bereits am Samstag, 14. Februar, dem eigentlichen Gründungstag des Vereins, will der Vorstand mit seinen Mitgliedern intern auf das Jubiläum anstoßen. Weiterhin ist ein besonderer Kaffeenachmittag zum Erntedankfest auf dem Kirchplatz geplant.

„Die Frauengemeinschaft in Schenklengsfeld ist schon etwas ganz besonderes. Jeder bringt sich mit seinen Möglichkeiten ein und unterstützt die Vereinsarbeit. Alle Menschen sind doch von einer tief verwurzelten Sehnsucht geprägt, sich mit anderen zu treffen, sich auszutauschen und gemeinsam etwas zu unternehmen“, erklärt Edith Vollmer, die stellvertretende Vorsitzende. Virtuelle Marktplätze im Internet könnten dieses Bedürfnis nicht befriedigen. Ebenso wenig die vielen Koch-Shows im Fernsehen und die vielen schönen Bilder der leckeren Rezepte in den Land-Magazinen. „Entscheidend ist doch, dass ich etwas tue“, führt Vollmer weiter aus.

Am Mittwoch, 21. Januar, ab 19.30 Uhr startet der Verein im Tafelhaus Steinhauer sein Programm 2015 mit „Winterzeit –Schöne Zeit“, einem unterhaltsamen Abend, an dem kulinarische sowie musikalische Köstlichkeiten angeboten werden.

Bis Ende März findet jeden Mittwoch ein abwechslungsreicher Vereinsabend statt. Themen: Stilberatung, Frauen/Beruf/Familie – wie ist das zu schaffen? Ökologisch haushalten – aber wie?, Knigge für Jung bis Alt, Tischdekorationen. „Da ist für jede etwas dabei“, sagt Brunhilde Schneider, die gerne die Anmeldungen unter Telefon 06629/9150127 entgegennimmt und weitere Auskünfte erteilt.

Interessierte Gäste sind immer willkommen und dürfen unverbindlich am Programm der Landfrauen teilnehmen. (red/rey-Hersfelder Zeitung vom 20.1.15)

Erntezeit - schöne Zeit

Auf dem Bild fehlen: Elisabeth Iffland, Christa Neuber und Renate Giesel
Hinten v. l.: Silvia Ruß-Lüderitz, Annemarie Heiderich, Käthe Göbel, Manuela Rexroth Vorne v. l.: Magdalene Hahn, Anke Bock, Brunhilde Schneider, Elli Bolzt, Elfriede Hellwig es fehlen: Elisabeth Iffland, Christa Neuber und Renate Giesel

Erntedankfest 05.Oktober 2014 - Erntezeit- Herbstzeit-schöne Zeit

In diesem Jahr hat das Team der Landfrauen „Landecker Amt e.V. Schenklengsfeld“ wieder die Mauritius-Kirche in Schenklengsfeld mit den Erntegaben des Jahres geschmückt. Schon seit 17 Jahren wird der Altarraum immer mit viel Liebe zum Detail von vielen fleißigen Helfern gestaltet.

Landfrauenfahrt ins Emsland im September 2014 

Der Landfrauenverein „Landecker Amt e.V. Schenklengsfeld“ hat vom 18.-21. September 2014 eine Fahrt ins das wunderschöne Emsland unternommen.

Zunächst kehrten wir bei der Berentzen Brennerei in Haselünne ein. Sie wurde 1758 von Ratsherr Johann Bernhard Berentzen gegründet und war 250 Jahre im Familienbesitz. Im Stammsitz besichtigten wir die Museums-Brennerei mit allen Geräten, die erforderlich waren um einen guten Korn zu brennen. Zum Abschluss wurde uns eine Emsländer Kaffeetafel serviert mit Verkostung der heutigen Produkte. Am nächsten Tag besuchten wir die Meyer-Werft in Papenburg mit einer tollen Führung. Wir durften das größte Kreuzfahrtschiff „Quantum oft the Seas“ bestaunen. Das Schiff wurde in der Meyer-Werft gebaut und brach am nächsten Tag zu seiner Jungfernfahrt auf. Anschließend ging es weiter zur Landesgartenschau in Papenburg. Hier konnten wir viele Themengärten mit farbigen Akzenten bestaunen. Ein Besuch des Moormuseum in Groß-Hesepe und einer Fahrt mit der Feldbahn durch das Hochmoor, war ein tolles Erlebnis. Die Kreisstadt Meppen und das Jagdschloß Clemenswerth gehörten noch zu unserem Programm. Zum Schluss besuchten wir in Emsbüren noch die große Erlebnis-Gärtnerei Emsflower .

Zufrieden und gut gelaunt traten wir die Heimreise an.

 

Für eine gelungene Reise bedanken sich alle Landfrauen, Landmänner und Gäste bei Brunhilde Schneider. 

6. März 2014 - Cuisine Francaise oder: Landfrauen kochten auf Französisch

In gewohnter Runde wurden die Delikatessen der französischen Küche zubereitet und verköstigt. Foto: nh
In gewohnter Runde wurden die Delikatessen der französischen Küche zubereitet und verköstigt. Foto: nh

Landfrauen lieben die französische Küche

 

Dass Landfrauen gut kochen können, das weiß man. Dass sie sich aber auch in der französischen Küche auskennen, haben die Landfrauen aus Schenklengsfeld jetzt während ihres traditionellen Kochabends im Tafelhaus Steinhauer in Schenklengsfeld bewiesen. Gutes Essen gehört zur französischen Lebensart. In Frankreich kommen nur gute Produkte und am besten Spezialitäten der jeweiligen Region auf den Tisch. So war es auch an diesem Abend. Ob Aperitif, herzhafte Gerichte aus der Provence oder Köstlichkeiten zum Brunchen, süße Gaumenfreuden, dies alles wurde unter Anleitung von Sandrine Mannel, einer waschechten Französin, die zwischenzeitlich in Schenklengsfeld ihr Zuhause gefunden hat, von dem in Nationalfarben gekleideten Teamvorstand, zubereitet und den Gästen serviert. (red/rey) Foto: nh 

Grüße aus Münster - Landfrauen besuchten Hansestadt im Advent

Die Landfrauen des Landecker Amts bereisten die Städte Münster und Dortmund und erlebten eine schöne Zeit. Foto: nh
Die Landfrauen des Landecker Amts bereisten die Städte Münster und Dortmund und erlebten eine schöne Zeit. Foto: nh

Eine Stadt der Wissenschaft und Lebensart mit einem bemerkenswerten Stück Geschichte, so haben die Landfrauen des Landecker Amts aus Schenklengsfeld Münster während einer Zwei-Tages-Fahrt kennengelernt.

Die Adventszeit ist auch in Münster ein ganz besonderes Erlebnis. Der Prinzipalmarkt erstrahlt in goldenem Glanz, Kaufmannshäuser, Kirchen und Museen sind dezent beleuchtet und die ganze Innenstadt zeigt sich festlich geschmückt. Am zweiten Tag ihres Besuches stand der Besuch des Weihnachtsmarktes in Dortmund an. Er zählt zu den größten und schönsten Weihnachtsmärkten Deutschlands. An mehr als 300 Ständen mit Kunsthandwerk, Weihnachtsdekora­tionen, außergewöhnlichem Spielzeug und vielem mehr gibt es nahezu alles, was die Herzen in der Adventszeit höher schlagen lässt.

Keine Autostunde von Münster und Dortmund entfernt liegt abseits der Autobahn Köln – Bremen inmitten einer Parklandschaft das schönste und größte der zweihundert Schlösser Westfalens, das Wasserschloss Nordkirchen. Die Parkanlage auch “Westfälisches Versailles” genannt, wird gerade neu angelegt. Fröhlich gelaunt und zufrieden kehrten die Teilnehmerinnen der Fahrt, die von Brunhilde Schneider, organisiert wurde, mit Andenken und kleinen Weihnachtseinkäufen zurück nach Schenklengsfeld. Sie hatten so viel Spass und Freude, dass sie sich schon auf den Besuch eines Weihnachtsmarktes im nächsten Jahr freuen. Voraussichtlich steht dann der Weihnachtsmarkt im Harz mit Advent in den Höfen (Nordhausen) auf dem Programm.

Kuchen, Musik und gute Laune

Seniorennachmittag der Landfrauen

Ob zu Fuß oder mit dem Gehwagen: Etwa 60 Seniorinnen aus Schenklengsfeld und Umgebung ließen es sich nicht nehmen, trotz Regenwetter, am Seniorennachmittag der Schenklengsfelder Landfrauen im teilzunehmen.

Die Vorsitzende, Renate Giesel, startete den bunten Nachmittag im Bürgerhaus mit einer kurzen, aber herzlichen Begrüßung. Zuvor war jeder Gast mit einem Glas alkoholfreiem Sekt oder Saft empfangen worden.

Mit Liedern wie "Im schönsten Wiesengrunde" dem "Bajazzo" und weiteren bekannten Stücken zum Mitsingen, sorgte Heinrich Brod für eine angemessene musikalische Unterhaltung. Brod, der erst im Alter von 60 Jahren das Akkordeonspiel erlernt hat, bewies sehr beeindruckend sein musikalisches Talent.

Mit einem Sketch, hatten Edith Vollmer und Brunhilde Schneider ihren großen Auftritt. Der sehr unterhaltsame Vortrag der beiden Landfrauen wurde mit kräftigem Applaus belohnt.

Selbstgebackener Kuchen, liebevoll zubereitete Torten und frisch aufgebrühter Kaffee durften an diesem Nachmittag natürlich nicht fehlen. Die Landfrauen hatten keine Mühe gescheut.

Die Seniorinnen ließen es sich schmecken und waren sichtlich sehr zufrieden. Nach einer guten Stunde war dann jeder versorgt und gesättigt. Die einen aßen noch schnell die Reste ihres dritten Tortenstücks, die anderen tranken den letzten Schluck Kaffee, und die Helferinnen der Landfrauen standen bereits in der Küche und erledigten den Abwasch.

Mit dieser gelungenen Veranstaltung haben die Schenklengsfelder Landfrauen wieder einmal bewiesen, dass Landfrauen nicht nur Kuchen backen, sondern auch unterhaltsame Nachmittage veranstalten können.

Bericht und Bilder: Johannes Hesse 7.4.2013

 

Wir sind Frauen vom Land und wir sind stolz darauf!

Von wegen Landei - Landfrauen sind aufgeschlossen,

interessiert und modern!
Landeier - die hat man sich immer irgendwie anders vorgestellt.

 

 

Das ist die einmütige Meinung des neuen Vorstandes der Landfrauen vom "Landecker Amt" Schenklengsfeld e.V. Die Vorsitzende Renate Giesel beschreibt ihre 160 Landfrauen im Alter von 30 bis 93 Jahren als traditionsbewusste und moderne Allrounderinnen, die sie als starke geerdete Frauen wahrnimmt, wenn sie sich in den Herbst/Wintermonaten wöchentlich treffen. Es sind Frauen, die sich nicht dem Klischee entsprechend über Kuchenrezepte und Strickmuster austauschen sondern Frauen die sich informieren, sich weiterbilden und sich engagieren wollen, sie treffen sich, vereisen gemeinsam und haben Spaß.

So verschieden wie Frauen sind, so verschieden ist auch das Angebot des Vereins, ob Gesundheitsvorträge, Info-Veranstaltungen, Kreativangebote oder sportliche Kurse wie Joggen und Walken, sie tragen dazu bei, dass der ländliche Raum weiterhin attraktiv und lebenswert gestaltet wird. Ob beruflich zu Hause tätig oder berufstätig, jünger, älter, ruhig oder gesprächig, immer dabei oder nur manchmal da, alle werden herzlich in der Frauengemeinschaft in Schenklengsfeld aufgenommen, denn Vielfalt ist bereichernd, spannend und macht das Vereinslebend bunt.

Weitere Auskünfte über die Vereinsarbeit der Landfrauen des Landecker Amtes bei Renate Giesel, Telefon 06629/6423.

 

 

Werrabote 9.5.2013

Landfrauen in Brandaus Backstube am 30.11.2011

Die Backtechnik ist modern, die Rezepte folgen bewährter handwerklicher Tradition: So arbeitet die Bäckerei Brandau, in deren Backstube sich die Landfrauen aus dem Landecker Amt bei einem Informationsbesuch umsehen durften. Bäcker- und Konditormeister Wilfried Brandau, der den Familienbetrieb schon in der dritten Generation führt, erklärte den Besucherinnen Einzelheiten zur täglichen Arbeit, über verwendete Mehl- und Getreidesorten oder den Einsatz von Sauerteig. Dass bei speziellem Gebäck wie Laugenbrezeln oder Blätterteig-Teilchen weiterhin Handarbeit mit Geschick und Augenmaß gefragt ist, erlebten die Landfrauen aus nächster Nähe. Foto: Helga Lenz